Paartherapie München
Paartherapie gibt es ungefähr seit den Achtzigerjahren in Deutschland. Damals hieß es auch nicht Paartherapie, sondern Eheberatung. Heutzutage sind viele Paare gar nicht verheiratet, aber suchen Unterstützung bei den Themen, die jede Beziehung irgendwann betreffen wie z.B. Kommunikation oder Sexualität.
Inzwischen, nach über einem halben Jahrhundert, ist Paartherapie heute zwar kein Tabu mehr, aber so richtig salonfähig ist Therapie bis heute immer noch nicht geworden. In vielen Köpfen geistern Assoziationen wie: „Ich bin doch nicht krank“ oder „Ich kann mir selber helfen“ herum.
Auch die Haltung: „Das wird schon von allein wieder“ kennt jeder Therapeut zu Genüge. Aber leider ist die Erfahrung eine ganz andere. Ohne etwas aktiv zu verändern, wird gar nichts besser. Wie auch? Den Kopf in den Sand zu stecken führt im Grunde nur dazu, dass sich viele Paare erst sehr spät für eine Therapie entscheiden, wovon Paartherapeuten ein Lied singen können.
Besonders schwierig wird es, wenn ein Partner den Schritt wagen möchte und der andere blockiert. Dass hier starke Ängste im Spiel sind, weiß der andere nicht und entwickelt Wut und Groll gegen den Verhinderer. Damit wird alles auch nicht besser. Es gibt auch die Möglichkeit alleine in eine Paartherapie zu gehen, denn Veränderung beginnt immer bei einem selbst. Und dafür reicht ein motivierter Partner oft schon aus. Natürlich kann man allein keine Beziehung führen, aber man kann für sich und seine eigenen Anteile an der Partnerschaft Verantwortung übernehmen. Notfalls eben auch ohne die Begleitung des Partners.





