{"id":223,"date":"2013-10-10T21:48:00","date_gmt":"2013-10-10T19:48:00","guid":{"rendered":"http:\/\/2018.beziehungsvoll.de\/?p=223"},"modified":"2018-11-21T09:24:16","modified_gmt":"2018-11-21T08:24:16","slug":"filmtipp-da-geht-noch-was","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.beziehungspraxis.de\/beziehungsvoll\/filmtipp-da-geht-noch-was\/","title":{"rendered":"Filmtipp: &#8222;Da geht noch was&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Ein deutscher Beziehungsfilm in dem zwei Vater-Sohn-Beziehungen im Vordergrund stehen, n\u00e4mlich \u00fcber drei Generationen verteilt.\u00a0Genauso sehenswert sind\u00a0zwei Partnerschaften, die\u00a0an das\u00a0wirkliche Leben erinnern &#8211; leider.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Story:<\/p>\n<p>Carl (Henry H\u00fcbchen), ein pensionierter Gewerkschaftsboss &#8211; brr\u2026 eiskalt &#8211; ist mit Helene (Leslie Malton) verheiratet, die den aalglatten Patriarchen solange bedient hat, bis sie selbst bedient war, leider erst durch eine ernsthafte Krankheitsdiagnose, von der niemand ahnt. Der inzwischen erwachsene Sohn Conrad (super: Florian David Fitz) ist mit der Klischee-Blondine \u201eTamara\u201c verheiratet und beide sind Eltern eines 13-j\u00e4hrigen pubertierenden Teenagers.<\/p>\n<p>Wie es der Zufall so will, kommt es zum Leidwesen von Blondie Tamara diesmal nicht zum gemeinsamen Familienurlaub (nat\u00fcrlich im Edel-Club). Conrad und Sohn Jonas Francis (der zweite englische Vorname wurde ihm vorsorglich verpasst, weil er in Harvard studieren soll) m\u00fcssen sich um den verunfallten, m\u00fcrrischen Carl k\u00fcmmern, der von seiner Gattin Helene viel zu sp\u00e4t verlassen wurde und nun zu verwahrlosen droht.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Karriere-Tamara alleine urlaubt und kaum ein Klischee ausl\u00e4sst ( z.B. das Prada-Bl\u00fcschen, das\u00a0VOR dem Sex sorgf\u00e4ltig ausgezogen geh\u00f6rt, weil es erw\u00e4hnenswerte 200,-\u20ac gekostet habe \u2026), stellt Ehemann Conrad w\u00e4hrenddessen traurig fest, dass sein nach au\u00dfen orientiertes und innen hohles Yuppie-Leben gar nicht (mehr) erstrebenswert ist.<\/p>\n<p>Nachdenklich macht, dass die Beziehung zwischen Conrad und seinem Teenie-Sohn kaum besser ist, als die zwischen ihm und seinem Vater. Die Leere, die zwischen den Beteiligten herrscht, ist im Kino f\u00f6rmlich sp\u00fcrbar (Achtung, Taschent\u00fccher bereit halten!). Aber nat\u00fcrlich, wie es sich f\u00fcr einen guten Film geh\u00f6rt, n\u00e4hern sich die M\u00e4nner allm\u00e4hlich an. Opa an Enkel, Vater an Sohn,\u00a0und etwas sp\u00e4ter auch die Frauen an die M\u00e4nner. Sogar der Pubert\u00e4ts-Enkel findet seine erste Liebe \u2013 unterst\u00fctzt von Opa und Papa.<\/p>\n<p>Fazit:<\/p>\n<p>Ein sehenswerter Film, der tief ber\u00fchrt, wenn man sich ber\u00fchren lassen will. Man bekommt wieder einmal aufgezeigt, wie kurz und wertvoll das Leben ist und wir nicht keine Minute verplempern sollten. Kann man nicht oft genug vor Augen gef\u00fchrt bekommen, oder \u2026?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein deutscher Beziehungsfilm in dem zwei Vater-Sohn-Beziehungen im Vordergrund stehen, n\u00e4mlich \u00fcber drei Generationen verteilt.\u00a0Genauso sehenswert sind\u00a0zwei Partnerschaften, die\u00a0an das\u00a0wirkliche Leben erinnern &#8211; leider.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":227,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9,3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.beziehungspraxis.de\/beziehungsvoll\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/223"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.beziehungspraxis.de\/beziehungsvoll\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.beziehungspraxis.de\/beziehungsvoll\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beziehungspraxis.de\/beziehungsvoll\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beziehungspraxis.de\/beziehungsvoll\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=223"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.beziehungspraxis.de\/beziehungsvoll\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/223\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4023,"href":"https:\/\/www.beziehungspraxis.de\/beziehungsvoll\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/223\/revisions\/4023"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beziehungspraxis.de\/beziehungsvoll\/wp-json\/wp\/v2\/media\/227"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.beziehungspraxis.de\/beziehungsvoll\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=223"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beziehungspraxis.de\/beziehungsvoll\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=223"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beziehungspraxis.de\/beziehungsvoll\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=223"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}